Herzliche Einladung zum Monatstreffen 19. Nov. 2018

Bei aller Alltagshektik brauchen wir auch Momente des Durchatmens, der Ruhe für den gemeinsamen Austausch über unsere vergangenen Aktivitäten und zukünftigen Aufgaben.


Ich möchte deshalb zum Monatstreffen vom „Helferkreis Asyl Worms e.V.“ einladen:

Montag, 19. November, 19 Uhr im Cafe International, Kriemhildenstraße 6

Als Tagesordnung schlage ich vor:

  • Berichte zu eigenen Veranstaltungen, Kooperationen, …
  • Wormser Ausländerbehörde: Praxisbeispiele für Abschiebungen + „freiwillige Ausreisen“
  • Integrationspauschale
  • Unterbringung von (anerkannten) Flüchtlingen in Sammelunterkünften des ASB
  • Erfahrungen beim „Familiennachzug“
  • VA „Mietrecht für Flüchtlinge“ am 6.12., 18 Uhr mit RA Dangmann
  • Verschiedenes (u.a.: Finanzen, Fortbildung mit RA Leuschner, „Oasen-Tag“, ..)

Selbstverständlich können weitere Themen eingebracht werden. Interessierte – deutsche und geflüchtete – Gäste sind ebenso wie unsere FreundInnen vom „Cafe-Team“, der Malgruppe und vom Frauentreff sind herzlich willkommen.

Mit freundlichem Gruß, Angelika Wahl (Vorsitzende vom Helferkreis Asyl Worms e.V.) (06241 499 0120)

 

www.asylworms.de  https://www.facebook.com/asylworms/

6. Dez. 2018, Endlich eine eigene Wohnung mit RA Dangmann

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Ugu danbayn guurigaaga !
Magangelyo doonka in badan ku noola guri ay.
Kijada, Musqusha, iyo qolka Jiifku qof kale ama qaar kale la wadagaan ay tahay.
Ee aan ku qanacsayn ? Sidee Guri lagu helikara? Maxay tahay heshiis kiro marka la galayo in la iska ilaaliyo? Intee qiimaha kiradu ugu sarayn noqon karaa? Siday maxa tahay (nebenkosten) lacagta qashinka iyo biyaha? Maxaad samayn karta hadii uu ku dhaho mulkiilaha guriga ka guur guriga ?Kuwan iyo suaale kale ayuu raba in uu inooga jawaabo Garyaqaan (loyar) Herr Dangmann (Deutscher Mieterbund) Laanta kirada ee jarmalka. Habeen ka warbixin ta Maganelyo doonka iyo kuwa jarmalka ah ee caawiyaba.
Goorma? 6 Diisanber 2018, 18 saac ilaa 19:30
Goobta? Dreifaltigkeitsgemeinde, Adanauerring 3
Helferkreis Asyl Worms ´e.V. www.asylworms.de
Dhiirigelungta waxa iska leh Wasaarada qoyska, haweenka, dhalinyarada, isdhexgalka iyo difaaca macaamiisha.

Endlich eine eigene Wohnung !
Welcher Flüchtling, der lange sein Zimmer, die Küche, das Bad… mit anderen Menschen teilen musste, wünscht sich das nicht?

Wie findet man eine Wohnung? Was muss man bei einem Mietvertrag beachten? Wie hoch darf die Miete sein? Wie ist das mit den Nebenkosten? Was tun, wenn der Vermieter die Wohnung kündigt?

Diese und weitere Fragen will Rechtsanwalt Dangmann (Deutscher Mieterbund) bei unserem Informationsabend für Flüchtlinge und ihre deutschen Unterstützer beantworten.

Wann?            Am 6. Dezember 2018, 18 Uhr bis 19.30 Uhr

Wo?                Dreifaltigkeitsgemeinde, Adenauerring 3

Helferkreis Asyl Worms e.V. www.asylworms.de

gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz

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22. 11.2018 Asylrecht für Fortgeschrittene: Hochkarätige Fortbildung mit RA Leuschner

„Asylrecht für Fortgeschrittene“

Für Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Flüchtlingsarbeit mit soliden Vorkenntnissen

Am 22. 11.2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr im „Roten Haus“ Römerstraße 76 in 67547 Worms

Aktuelle Themen aus dem Asylrecht:

(Möglichkeiten für Flüchtlinge nach negativ abgeschlossenem Asylverfahren- Passbeschaffung – Ausbildungsduldung – Dublin/Drittstaat – Widerruf der Aufenthaltserlaubnis.)

Eine Fortbildung mit Rechtsanwalt Dr. Jonathan Leuschner 

Jonathan Leuschner ist Fachanwalt für Migrationsrecht in Frankfurt am Main (https://www.ra-leuschner.de/, )

Unkostenbeitrag 10 Euro für Ehrenamtliche und 30 Euro für Hauptamtliche.

Anmeldungen bis 15.11.2018 an: anmelden@asyl-rlp.org,

In Kooperation mit dem Helferkreis Asyl Worms e.V. und dem Diakonischen Werk Worms – Alzey

 

AKTIV FÜR FLÜCHTLINGE RLP

AK Asyl – Flüchtlingsrat RLP e.V.

Leibnizstraße 47

55118 Mainz

Tel. 06131 4924736

 

Eine weitere Empfehlung: Stephan Hocks, Jonathan Leuschner: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, https://www.socialnet.de/rezensionen/21806.php:

Pressemeldung: Erklären Sie Worms zu einem sicheren Hafen

Worms sicherer Hafen Unterschriftenübergabe an OB Kissel

Der Helferkreis Asyl Worms e.V. machte im August 2018 mit einer Mahnwache in der Innenstadt darauf aufmerksam, dass seit 2014 mehr als 17 000 Flüchtlinge auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer ertranken. Die Aktivisten protestierten gegen die Schließung von Häfen in Italien und Malta, die Festsetzung der Aquarius, der lifeline, der Seawatch und anderen Schiffen von Nichtregierungsorganisationen, die in den vergangenen vier Jahren mehr als 80 000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet hatten.

Bei Veranstaltungen sammelte die Wormser Flüchtlingsinitiative Unterschriften unter einen „Offenen Brief“ an den Wormser Oberbürgermeister und Stadtrat, in dem es heißt:
Mehr als ein Dutzend europäischer Kommunen wollen dem Sterben im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen und erklärten sich zu solidarischen Städten. Sie wollen Geflüchtete freiwillig aufnehmen, die auf ihrer Flucht übers Mittelmeer in Seenot gerieten und gerettet wurden. In Deutschland haben sich bisher Berlin, die Bundesländer Brandenburg und Schleswig Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz dazu bereit erklärt. … Wir bitten Sie: erklären Sie auch Worms zu einem sicheren Hafen!

Am Samstag, 3.11. überreichte eine Delegation des „Helferkreises Asyl Worms e.V.“ Oberbürgermeister Herrn Kissel am Rande des „Marktfrühstücks“ der SPD auf dem Obermarkt das Schreiben, das mehr als 370 Menschen aus Worms unterzeichneten, darunter Mitarbeiter der Stadtverwaltung, hauptamtliche BeraterInnen der Diakonie und Caritas, Pfarrer und auch viele Flüchtlinge, die selbst eine lebensgefährliche Flucht hinter sich haben und Zuflucht in Worms fanden.

Einige von ihnen standen bei der Übergabe der Unterschriftenlisten zum persönlichen Gespräch bereit. Angelika Wahl, Vorsitzende vom Helferkreis Asyl Worms überreichte Herrn Kissel neben der Unterschriftensammlung auch das selbstgemalte Bild eines 19 jährigen afghanischen Künstlers, auf dem eine Flüchtlingsfrau mit einem Baby im Arm auf einem Boot im Meer zu sehen ist.

Herr Kissel zeigte sich beeindruckt und erklärte, dass er zur Aufnahme von schiffbrüchigen Flüchtlingen bereit sei.

„Der Pianist aus den Trümmern“ Pressemeldung von Ulrike Schäfer

Zu finden in der Wormser Zeitung https://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/nachrichten-worms/der-pianist-aus-den-trummern-spielt-in-worms_19136526 Foto: photoagenten/Alessandro Balzarin

2015 war Aeham Ahmad aus Syrien nach Europa geflüchtet. Heute setzt sich der 30-jährige Musiker weltweit musikalisch und lyrisch für Solidarität und Menschlichkeit ein.

WORMS – Ein Blatt mit der ersten Strophe der von Beethoven vertonten Schiller-Ode „An die Freude“ findet jeder Besucher auf seinem Platz im Dreifaltigkeitssaal. Aeham Ahmad, Star des Abends, eingeladen vom Helferkreis Asyl, hatte 2015 den erstmals verliehenen Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion bekommen, weil er mit seiner Musik in seiner Heimatstadt Damaskus Hoffnung verbreitet habe. Heute setzt er in Tokio, Paris, Rom, Brüssel, Amsterdam, Genf und an vielen weiteren Orten, Zeichen für Menschlichkeit und solidarisches Miteinander: „Ich will mit meiner Musik eine Brücke bauen“, strahlt der quirlige 30-Jährige. An jenem Abend baut er sie in Worms.

Kraftvoll greift er in die Tasten des Flügels, rast in wilden Läufen auf und ab, baut kleine, fast beschwingte Melodien ein, zupft auch mal die Saiten des Instruments und schlägt krachend aufs Holz. Dazu singt er in langgezogenen Tönen Lieder, deren Inhalt sich nur erahnen lässt.

Zwischen diesen musikalischen Explosionen liest Fabio vom Helferkreis Asyl Teile aus Ahmads erstem Buch „Und die Vögel werden singen“, das im Fischer Verlag erschienen ist. Ahmad erzählt darin von seiner Kindheit in Yarmuk, dem riesigen Flüchtlingslager am Stadtrand von Damaskus. Sein blinder Vater, der nie eine Zeile gelesen hat, erwirkt, dass der Sohn an einer Eliteschule Klavier spielen lernt. Nicht immer gefällt es dem Jungen zu üben, und der Vater lässt sich eine Menge einfallen, damit er bei der Stange bleibt. Unter anderem holt er die Fußballfreunde des Sohnes nach Hause, damit Aeham ihnen vorspielt und auch von ihnen Wertschätzung für sein Tun erntet. Aeham spielt den staunenden Jungen „Für Elise“ vor. Die „Elise“ in einer Version, die wohl auch Beethoven Freude bereitet hätte, bekommt das Publikum dann auch prompt zu hören; sie geht über in die „Neunte“, nun dürfen alle mitsingen, erst recht dann bei dem Freiheitslied „Die Gedanken sind frei“.

APPELL

Angelika Wahl, Vorsitzende des Helferkreises Asyl, appelliert an die Besucher, den Aufruf zur Seenot-Rettung für Geflüchtete zu unterschreiben. Er soll dem OB am 3. Dezember übergeben werden.

Ahmad spricht in seinem Buch vom Schrei nach Freiheit, vom zivilen Aufstand gegen Willkür, Folter, Ungerechtigkeit, der 2010 in Tunesien begonnen und sich von dort dominoartig ausgebreitet habe. Die Konsequenz war die Blockade von Yarmuk, es gab keinen Strom, kaum Wasser, die Bevölkerung hungerte, Menschen starben. Dann fielen die Bomben.

Das Foto, auf dem der junge Pianist in den Ruinen von Damaskus Klavier spielt, ging um die Welt. Er habe in dem Lied, das er damals komponiert habe, der „Höllenfahrt in den Abgrund“ eine Melodie geben wollen, sagt er und lässt die Zuhörer auch heute durch seine Musik teilhaben an dem verzweifelten Gefühl seiner Verlorenheit.

Ende 2015 verlässt er schweren Herzens seine Frau und die Söhnchen und macht sich auf den gefährlichen Weg nach Europa. Das überladene Schlauchboot kentert. Weil er dank seines Vaters schwimmen gelernt hat, erreicht er das rettende Ufer. Eindringlich vermittelt er auch dieses dramatische Erlebnis in unruhig-beklemmender Musik.

Ahmads Geschichte geht gut aus. Er wird in Deutschland als Flüchtling anerkannt, sein Talent wird entdeckt und gefördert, er hat bald genug Geld, um seine Verwandten in Syrien zu unterstützen, und endlich, 2016, kann er auch seine Frau und seine Kinder nachholen. Nun will er weitergeben, was er erlebt hat, und sich einsetzen für andere. In einem temperamentvollen englischen Kurzvortrag spricht er von der hoffnungslosen Lage vieler Flüchtlinge, die auf engstem Raum zusammenleben müssen, nicht arbeiten, ihre Familien nicht nachholen dürfen.

Deutschland allein könne nicht helfen, weiß er. Bei allen Konzerten beschwöre er deshalb seine Zuhörer, Menschen in Not aufzunehmen und zu integrieren. Das Publikum im proppenvollen Dreifaltigkeitssaal zeigt ihm mit stehendem Applaus, dass er nicht allein ist mit seiner Meinung.

Einladung zum Monatstreffen am 15.10.2018, 19:30 Uhr Worms Café International

Monatstreffen

Montag 15. Oktober findet das Monatstreffen vom Helferkreis Asyl Worms e.V. im Cafe International, Kriemhildenstraße 6 statt. Ausnahmsweise beginnt die Sitzung erst um 19.30 Uhr, weil von 19 Uhr bis 19.30 eine Arbeitsgruppe das Konzert und die Lesung mit Aeham Ahmad (21. Oktober, 18 Uhr) vorbereitet.

Als Tagesordnung für das Monatstreffen schlage ich vor:

  • Berichte über vergangene Aktivitäten
  • Rückforderungen von Demokratie Leben e.V. ???
  • Aktuelle Abschiebungsandrohungen in Worms
  • Unterschriftensammlung „Worms –sicherer Hafen“
  • Zukünftige Veranstaltungen
  • Verschiedenes

Selbstverständlich können weitere Themen eingebracht werden. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Die Einladung kann gern weiterverbreitet werden.

Mit freundlichem Gruß, Angelika Wahl

www.asylworms.de

https://www.facebook.com/asylworms/

Aeham Ahmad kommt nach Worms!

2018-10-21_Flyer-Konzert-und-Lesung-mit-Aeham-Ahmad-in-Worms

„Der Pianist aus den Trümmern“ – „ Der Pianist, der durch die Hölle ging“

so wird der syrisch-palästinensische Pianist und Beethoven-Preisträger Aeham Ahmad von der internationalen Presse häufig bezeichnet.

Er spielte 2014 – trotz, oder gegen Hunger und Bomben – Klavier auf den Straßen von Jarmuk, einem Flüchtlingslager nahe Damaskus, er sang mit Kindern, um ihre Angst zu lindern und ihnen ein wenig Freude zu schenken.

Der Pianist, der Assad die Stirn bietet, Spottlieder gegen Fassbomben, Kunst gegen Gewalt – ein Triumph der Schönheit über Zerstörung„, schreibt er in seiner Biografie „Und die Vögel werden singen“, die mittlerweile in fünf Sprachen übersetzt wurde. Mit Mozart und Beethoven gegen Terror und Krieg – das konnte der IS nicht ertragen, überschüttete das Klavier mit Benzin und zündete es an. „Es ist egal, dass dessen Leute mein Klavier abgefackelt haben. Syrien war schon vorher in Brand gesetzt worden.“ kommentiert Aeham Ahmad.

Als Jarmuk von Assads Armee abgeriegelt wird, als eine Hungerblockade vielen Nachbarn und Freunden das Leben kostet, als sein Bruder ohne Angaben von Gründen im Gefängnis verschwindet, als Aehams Ahmads Wohnung zerstört wird und der Alltag sich nicht mehr um Mozart, sondern nur noch ums Überleben dreht, flieht er 2015 aus Syrien. Nach einem Schiffbruch im Mittelmeer, bei dem viele seiner Leidensgenossen ertrinken, schafft er es auf der Balkanroute nach Deutschland. Mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt er nun in Wiesbaden in Sicherheit und fühlt sich zu Hause.

Mit zahlreichten Konzerten und Lesungen im In-und Ausland u.a. in Rom, London, Paris und Tokio versucht er, der Sehnsucht nach Frieden und einem solidarischen Miteinander eine musikalische Stimme zu geben.

Am Sonntag, 21. Oktober, 18 Uhr wird Aeham Ahmad im Saal der Dreifaltigkeitsgemeinde, Adenauerring 3, Worms auftreten.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Die Veranstaltung vom Helferkreis Asyl Worms e.V.wird vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz gefördert.

Den Flyer zum weiter verteilen finden Sie hier..

Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.

Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden. Europa ist von einer nationalistischen Stimmung der Entsolidarisierung und Ausgrenzung erfasst. Kritik an diesen unmenschlichen Verhältnissen wird gezielt als realitätsfremd diffamiert.

Während der Staat sogenannte Sicherheitsgesetze verschärft, die Überwachung ausbaut und so Stärke markiert, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung. Unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben. Die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben. Steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.

Nicht mit uns – Wir halten dagegen!

Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ*- Feindlichkeit entschieden entgegen.

Wir sind jetzt schon viele, die sich einsetzen:

Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen oder gegen die Entrechtung von Geflüchteten – an vielen Orten sind Menschen aktiv, die sich zur Wehr setzen gegen Diskriminierung, Kriminalisierung und Ausgrenzung.

Gemeinsam werden wir die solidarische Gesellschaft sichtbar machen! Am 13. Oktober wird von Berlin ein klares Signal ausgehen.

#unteilbar Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung Demonstration: 13. Oktober 2018 – 13:00 Uhr Berlin

Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus!
Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!

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