Gesundheit für Alle! Dienstag, 26.Februar, 19 Uhr

Gesundheit für Alle

Gesundheit ist ein Menschenrecht, von dem viel zu viele Menschen weltweit, aber auch im reichen Deutschland ausgeschlossen sind. 
Es ist ein Skandal, dass Menschen hierzulande keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Zu den Betroffenen gehören: Wohnsitzlose, EUBürger/-innen, die prekär beschäftigt sind oder Arbeit suchen, Flüchtlinge. Angesichts des Ärztemangels und Pflegenotstands klagen auch Kassenpatienten über zunehmende medizinische Unterversorgung. Aktuell finden in Worms neuangekommene Familien kaum einen Haus-, Kinder-oder Frauenarzt in der Innenstadt und erhalten bei Terminanfragen die Antwort: „Aufnahme-Stopp“. Was tun? 

Kommen Sie zur Veranstaltung. Dienstag, 26.Februar, 19 Uhr im Saal der Dreifaltigkeitsgemeinde Worms, Adenauerring 3 .

Professor Trabert, Dozent an der Hochschule RheinMain berichtet über seine Arbeit, zeigt den Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit auf und diskutiert mit dem Publikum, wie das Gesundheitssystem in Deutschland gerechter werden kann. 

Gerhard Trabert ist Arzt für Allgemein-und Notfallmedizin, Sozialpädagoge, Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie an der Hochschule RheinMain und bekannt durch seine Einsätze in Krisengebieten wie Indien, Syrien, Afghanistan, Libanon, in Flüchtlingslagern wie Lesbos, Idomeni, durch seine Unterstützung bei der zivilen Seenotrettung von Flüchtlingen. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz.

Einladung Monatstreffen Mo. 21. Jan. 2019 um 19 Uhr

Monatstreffen

Themen:

Berichte (Worms – ein sicherer Hafen, Abschiebepraxis in Worms…)

Frauen-Gesprächskreis, …

Unterbringung von Flüchtlingen in Sammelunterkünften

Veranstaltung „Gesundheit für Alle“ mit Prof. Trabert am 26.2.

Internationaler Frauentag, 8. März

Verschiedenes

Interessierte Gäste sind herzlich willkommen !!!

Evangelische Kirche fordert menschenwürdigen Familiennachzug

Familie gehören zusammen

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat am Donnerstag (29. November) ihre Position für eine menschlichere Flüchtlingspolitik bekräftigt. Einstimmig verabschiedeten die 140 Delegierten auf der in Frankfurt am Main tagenden Kirchensynode ein Positionspapier, das unter anderem die bisherige Verhinderung der Familienzusammenführung scharf kritisiert.
So müsse das „verbriefte Recht“ für den Nachzug von Familienangehörigen für alle international Schutzberechtigten gelten, heißt es in dem Synodenwort. Die Aussetzung des Anspruchs auf Familiennachzug für subsidiär Geschützte habe zu belastenden Trennungszeiten geführt. Auch die Neuregelung in diesem Jahr habe in der Praxis nicht für Abhilfe gesorgt. Gerade für Menschen auf der Flucht sei das Zusammensein der Familie elementar und ein „wesentlicher Faktor der Integration“. Entsprechend fordert die EKHN-Synode die Bundesregierung, die Landesregierungen und die Ausländerbehörden auf, den Familiennachzug für alle Schutzberechtigten mit Vorrang zu ermöglichen und die dafür notwendigen Kapazitäten bereit zu stellen.

Integrationsförderung und Sponsorengewinnung
Kritisch sieht die Synode auch den zunehmenden Druck auf Geflüchtete bereits während noch laufender Asylverfahren, in das Herkunftsland zurückzugehen. Stattdessen sollten Integrationsprojekte besser gefördert und weniger Druck zur Ausreise gemacht werden. „Wer will, dass sich Flüchtlinge integrieren, muss ihnen vermitteln, dass sie gewollt sind“, so die Synode. „Eine Rückkehr, die freiwillig ist, wo Menschen also wählen können, ob sie gehen oder bleiben wollen, unterstützen wir“, heißt es weiter. Zugleich begrüße die Synode eine Ausweitung der Flüchtlingsaufnahmeprogramme (Resettlement) der Bundesregierung einschließlich der Planungen für ein Pilotprojekt für ein Sponsorenprogramm. Damit könne Flüchtlingen ein sicherer und regulärer Weg zum Schutz eröffnet werden. In ihrem Papier bittet die Synode Kirchengemeinden und Dekanate auch darum zu prüfen, wie sie sich als Sponsoren beteiligen oder Sponsoren gewinnen können.

Keine Abschiebungen nach Afghanistan
Darüber hinaus fordert die Synode, dass angesichts der „katastrophalen Lage“ in Afghanistan keine Menschen mehr in das Land abgeschoben werden. Zudem müsse die Seenotrettung im Mittelmeer wieder ermöglicht werden. Die Synode fordert in ihrem Papier erneut „die Einrichtung einer effektiven zivilen europäischen Seenotrettung, die Schaffung sicherer Wege und großzügige humanitäre Aufnahmeprogramme für Flüchtlinge sowie die Gewährleistung des Zugangs Schutzsuchender zum individuellen Recht auf Asyl in Europa“. Zudem sollten die Bundesländer künftig unabhängige Flüchtlingsberatungsstellen stärker finanzieren.

Hilfspaket über 20 Millionen Euro bis 2025
Über 20 Millionen Euro hat die hessen-nassauische Kirche seit 2014 für die Flüchtlingshilfe bereitgestellt; wie aus dem auf der Synode vorgestellten Bericht zum Stand der Arbeit mit Geflüchteten hervorgeht. Dazu gehören unter anderem fast 300 Projekte, die aus einem speziellen Fonds mit einem Volumen von 1,3 Millionen Euro gefördert werden. Darunter waren Projekte zur Unterstützung einer Willkommens- und Aufnahmekultur in Gemeinden und Dekanaten vor Ort, aber auch der Aufbau von Begegnungscafés oder die Förderung von Fortbildungsreihen. Hinzu kommen beispielsweise Mittel für die hessenweite unabhängige Flüchtlingsberatung mit rund 7 Millionen Euro oder rund 2,2 Millionen Euro für die professionelle Koordination und Fachberatung der Arbeit. Über fünf Millionen Euro sind bis 2020 außerdem für die Flüchtlingsarbeit in den Kindertagestätten der EKHN veranschlagt. Dazu gehören etwa zusätzliche Stellenanteile für die Förderung von Kindern Geflüchteter.

Provozierende Postkartenaktion zu Weihnachten
Am Rand der Synodentagung in Frankfurt wurde am Donnerstag auch eine Postkartenaktion vorgestellt, die das Schicksal Geflüchteter besonders in den Blick nimmt. Mit einer gemeinsamen Initiative wollen die Diakonie Hessen, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau sowie die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck zum diesjährigen Advent erneut auf bildhafte Weise dazu ihren Standpunkt klarstellen: „Familien gehören zusammen!“ In ähnlicher Form gab es die Aktion bereits 2017, die wegen des anhaltenden Interesses neu aufgelegt wurde. Im Zentrum der Initiative steht eine gegenüber dem vergangenen Jahr überarbeitete Postkartenserie mit fünf besonderen Weihnachtsmotiven. Sie zeigen jeweils traditionelle Krippenbilder, bei denen einzelne Figuren der „Heiligen Familie“ symbolhaft durch einen Vorhang aus Paragraphen getrennt sind. Dies soll zum Nachdenken über das Thema Familiennachzug anregen. Daneben findet sich ein erläuternder Text, der auf die dramatische Situation vieler Geflüchteter hinweist, die teilweise über Jahre hinweg von ihren Angehörigen getrennt bleiben müssen. Kirche und Diakonie fordern mit der Aktion „Familien gehören zusammen!“, dass allen Schutzberechtigten erlaubt wird, ihre Angehörigen nachzuholen. Zudem soll die Familienzusammenführung beschleunigt und in anderen europäischen Ländern gestrandeten Familienmitgliedern die Einreise zeitnah ermöglicht werden. Der Schutz der Familie sei ein Grundrecht und gelte auch für Geflüchtete, heißt es auf den Postkarten.Die fünf erhältlichen Motive sind zu Sets gebündelt und kostenlos bestellbar per Mail unter info@ekhn.de

https://www.ekhn.de/ueber-uns/aufbau-der-landeskirche/kirchensynode/berichte/detailsarchiv/news/evangelische-kirche-fordert-menschenwuerdigen-familiennachzug.html

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Online-Adventskalenders, 2018 mit dem Thema „Kirchenasyl“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unsere Grüße in der Adventszeit – Zeit der Besinnung und Umkehr – haben auch in diesem Jahr eine besondere Gestalt:

Sie kommen wieder in Form eines Online-Adventskalenders, 2018 mit dem Thema „Kirchenasyl“. Wir laden Sie ein, jeden Tag ein Türchen zu öffnen. Sie werden 24 Blicke auf Kirchenasyle von Geflüchteten, Unterstützer*innen, aus Gemeinden und von Pastor*innen, lesen können.

Alle Erzähler*innen leben hier im Norden als unsere Nachbarinnen und Nachbarn.

www.kirchenasyl-adventskalender.de

Wir freuen uns, wenn Sie den Adventskalender weit verbreiten – online (per Mail, auf Ihrer Website, in den Social Media) und in Gesprächen. Vielleicht teilen Sie auch die Einschätzung, die sich daraus ergibt: Wir werden uns weiter für den Schutz von Geflüchteten in besonderen Notlagen einsetzen – auch mit Kirchenasylen!

Mit herzlichen Adventsgrüßen, Ihre Flüchtlingsbeauftragte Dietlind Jochims

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Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland
Arbeitsstelle Ökumene – Menschenrechte – Flucht – Friedensbildung

Pastorin Dietlind Jochims
Flüchtlingsbeauftragte

Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg
Tel.: +49 40 369 002 – 62
Mobil: +49 151 141 187 15
Fax: +49 40 369 002 – 69

dietlind.jochims@oemf.nordkirche.de

www.hamburgasyl.de

www.kirchenasyl.de

Herzliche Einladung zum Monatstreffen 19. Nov. 2018

Bei aller Alltagshektik brauchen wir auch Momente des Durchatmens, der Ruhe für den gemeinsamen Austausch über unsere vergangenen Aktivitäten und zukünftigen Aufgaben.


Ich möchte deshalb zum Monatstreffen vom „Helferkreis Asyl Worms e.V.“ einladen:

Montag, 19. November, 19 Uhr im Cafe International, Kriemhildenstraße 6

Als Tagesordnung schlage ich vor:

  • Berichte zu eigenen Veranstaltungen, Kooperationen, …
  • Wormser Ausländerbehörde: Praxisbeispiele für Abschiebungen + „freiwillige Ausreisen“
  • Integrationspauschale
  • Unterbringung von (anerkannten) Flüchtlingen in Sammelunterkünften des ASB
  • Erfahrungen beim „Familiennachzug“
  • VA „Mietrecht für Flüchtlinge“ am 6.12., 18 Uhr mit RA Dangmann
  • Verschiedenes (u.a.: Finanzen, Fortbildung mit RA Leuschner, „Oasen-Tag“, ..)

Selbstverständlich können weitere Themen eingebracht werden. Interessierte – deutsche und geflüchtete – Gäste sind ebenso wie unsere FreundInnen vom „Cafe-Team“, der Malgruppe und vom Frauentreff sind herzlich willkommen.

Mit freundlichem Gruß, Angelika Wahl (Vorsitzende vom Helferkreis Asyl Worms e.V.) (06241 499 0120)

 

www.asylworms.de  https://www.facebook.com/asylworms/

6. Dez. 2018, Endlich eine eigene Wohnung mit RA Dangmann

endlich-whg-arabisch

Ugu danbayn guurigaaga !
Magangelyo doonka in badan ku noola guri ay.
Kijada, Musqusha, iyo qolka Jiifku qof kale ama qaar kale la wadagaan ay tahay.
Ee aan ku qanacsayn ? Sidee Guri lagu helikara? Maxay tahay heshiis kiro marka la galayo in la iska ilaaliyo? Intee qiimaha kiradu ugu sarayn noqon karaa? Siday maxa tahay (nebenkosten) lacagta qashinka iyo biyaha? Maxaad samayn karta hadii uu ku dhaho mulkiilaha guriga ka guur guriga ?Kuwan iyo suaale kale ayuu raba in uu inooga jawaabo Garyaqaan (loyar) Herr Dangmann (Deutscher Mieterbund) Laanta kirada ee jarmalka. Habeen ka warbixin ta Maganelyo doonka iyo kuwa jarmalka ah ee caawiyaba.
Goorma? 6 Diisanber 2018, 18 saac ilaa 19:30
Goobta? Dreifaltigkeitsgemeinde, Adanauerring 3
Helferkreis Asyl Worms ´e.V. www.asylworms.de
Dhiirigelungta waxa iska leh Wasaarada qoyska, haweenka, dhalinyarada, isdhexgalka iyo difaaca macaamiisha.

Endlich eine eigene Wohnung !
Welcher Flüchtling, der lange sein Zimmer, die Küche, das Bad… mit anderen Menschen teilen musste, wünscht sich das nicht?

Wie findet man eine Wohnung? Was muss man bei einem Mietvertrag beachten? Wie hoch darf die Miete sein? Wie ist das mit den Nebenkosten? Was tun, wenn der Vermieter die Wohnung kündigt?

Diese und weitere Fragen will Rechtsanwalt Dangmann (Deutscher Mieterbund) bei unserem Informationsabend für Flüchtlinge und ihre deutschen Unterstützer beantworten.

Wann?            Am 6. Dezember 2018, 18 Uhr bis 19.30 Uhr

Wo?                Dreifaltigkeitsgemeinde, Adenauerring 3

Helferkreis Asyl Worms e.V. www.asylworms.de

gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz

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22. 11.2018 Asylrecht für Fortgeschrittene: Hochkarätige Fortbildung mit RA Leuschner

„Asylrecht für Fortgeschrittene“

Für Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Flüchtlingsarbeit mit soliden Vorkenntnissen

Am 22. 11.2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr im „Roten Haus“ Römerstraße 76 in 67547 Worms

Aktuelle Themen aus dem Asylrecht:

(Möglichkeiten für Flüchtlinge nach negativ abgeschlossenem Asylverfahren- Passbeschaffung – Ausbildungsduldung – Dublin/Drittstaat – Widerruf der Aufenthaltserlaubnis.)

Eine Fortbildung mit Rechtsanwalt Dr. Jonathan Leuschner 

Jonathan Leuschner ist Fachanwalt für Migrationsrecht in Frankfurt am Main (https://www.ra-leuschner.de/, )

Unkostenbeitrag 10 Euro für Ehrenamtliche und 30 Euro für Hauptamtliche.

Anmeldungen bis 15.11.2018 an: anmelden@asyl-rlp.org,

In Kooperation mit dem Helferkreis Asyl Worms e.V. und dem Diakonischen Werk Worms – Alzey

 

AKTIV FÜR FLÜCHTLINGE RLP

AK Asyl – Flüchtlingsrat RLP e.V.

Leibnizstraße 47

55118 Mainz

Tel. 06131 4924736

 

Eine weitere Empfehlung: Stephan Hocks, Jonathan Leuschner: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, https://www.socialnet.de/rezensionen/21806.php:

Pressemeldung: Erklären Sie Worms zu einem sicheren Hafen

Worms sicherer Hafen Unterschriftenübergabe an OB Kissel

Der Helferkreis Asyl Worms e.V. machte im August 2018 mit einer Mahnwache in der Innenstadt darauf aufmerksam, dass seit 2014 mehr als 17 000 Flüchtlinge auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer ertranken. Die Aktivisten protestierten gegen die Schließung von Häfen in Italien und Malta, die Festsetzung der Aquarius, der lifeline, der Seawatch und anderen Schiffen von Nichtregierungsorganisationen, die in den vergangenen vier Jahren mehr als 80 000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet hatten.

Bei Veranstaltungen sammelte die Wormser Flüchtlingsinitiative Unterschriften unter einen „Offenen Brief“ an den Wormser Oberbürgermeister und Stadtrat, in dem es heißt:
Mehr als ein Dutzend europäischer Kommunen wollen dem Sterben im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen und erklärten sich zu solidarischen Städten. Sie wollen Geflüchtete freiwillig aufnehmen, die auf ihrer Flucht übers Mittelmeer in Seenot gerieten und gerettet wurden. In Deutschland haben sich bisher Berlin, die Bundesländer Brandenburg und Schleswig Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz dazu bereit erklärt. … Wir bitten Sie: erklären Sie auch Worms zu einem sicheren Hafen!

Am Samstag, 3.11. überreichte eine Delegation des „Helferkreises Asyl Worms e.V.“ Oberbürgermeister Herrn Kissel am Rande des „Marktfrühstücks“ der SPD auf dem Obermarkt das Schreiben, das mehr als 370 Menschen aus Worms unterzeichneten, darunter Mitarbeiter der Stadtverwaltung, hauptamtliche BeraterInnen der Diakonie und Caritas, Pfarrer und auch viele Flüchtlinge, die selbst eine lebensgefährliche Flucht hinter sich haben und Zuflucht in Worms fanden.

Einige von ihnen standen bei der Übergabe der Unterschriftenlisten zum persönlichen Gespräch bereit. Angelika Wahl, Vorsitzende vom Helferkreis Asyl Worms überreichte Herrn Kissel neben der Unterschriftensammlung auch das selbstgemalte Bild eines 19 jährigen afghanischen Künstlers, auf dem eine Flüchtlingsfrau mit einem Baby im Arm auf einem Boot im Meer zu sehen ist.

Herr Kissel zeigte sich beeindruckt und erklärte, dass er zur Aufnahme von schiffbrüchigen Flüchtlingen bereit sei.