Waffenexport als Fluchtursache, Jürgen Grässlin in Worms

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Jürgen Grässlin

Zu Gast in Worms, eingeladen vom Helferkreis AsylWorms, bei seinem Vortrag in der Dreifaltigkeitsgemeinde hat Jürgen Grässlin Zusammenhänge zwischen Waffenexport und Flucht aufgezeigt.

Die Wormser Zeitung berichtet: (Ausschnitt)

In seinem anderthalbstündigen Vortrag stellte er die These auf, dass deutsche Rüstungshersteller, mit Wissen und Unterstützung des geheim tagenden Bundessicherheitsrates, die Gesetze umgingen, indem sie schweres Gerät und Schusswaffen in Länder lieferten, in denen Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung seien. „Von 100 Toten sterben 63 durch Gewehre“, sagte Grässlin. Noch viel mehr Menschen aber würden verstümmelt und traumatisiert. Sein Ziel sei es, so der Referent, für Deutschland ein Exportverbot von Kriegswaffen zu erreichen. Die üblichen Gegenargumente entkräftete er schnell. Er plädierte für eine Rüstungskonversion, bei der fähige Ingenieure für andere Aufgaben freigesetzt werden. Grässlin versprach, vor den nächsten Wahlen wieder nach Worms zu kommen, um mit den Kandidaten aller Parteien über ihre Haltung zur Waffenindustrie zu debattieren.

Den ganzen Artikel geschrieben von Frau Ulrike Schäfer finden Sie hier.

Bitte notieren Sie sich Sonntag den 27. November 2016 für die Veranstaltung:
Abschiebung in den Tod ?

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Informationsabend mit der afghanischen Ärztin Najiba Bemanesh
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