Einladung zum Monatstreffen 18. August 2016, 19 Uhr, Cafe International

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Erstberatung

Hallo,

wie erwartet war der Informationsabend für afghanische Flüchtlinge sehr gut besucht. Für die Unterstützung durch Renate, Dagmar, Cordula, Anna, Fabio, Hossein, Chenargol, Romany, Bilal, Rolf, Achmed möchte ich mich herzlich bedanken. In den nächsten Wochen und Monaten ist weitere Unterstützung notwendig, nicht nur bei den beiden Info-Abenden für syrische Flüchtlinge. (Termine: 17.August, 24. August, jeweils 19.30 Uhr, Gemeinde-Zentrum der Dreifaltigkeits-Gemeinde, Adenauer-Ring 3).

Hossein, Uwe, Andreas, Christian, Cordula sind mit einem weiteren Vorhaben befasst, einer Veranstaltung zu: „Fluchtursachen: Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge“ mit Jürgen Grässlin (DFG-VK) am 20. Oktober und einer großartigen Planung für die öffentliche Bewerbung im Vorfeld. Freut euch auf ihre spannenden Vorschläge!

Beim nächsten Monatstreffen am 18. August, 19 Uhr im Cafe International möchte ich beide Arbeitsschwerpunkte als Schwerpunkt-Themen aufgreifen.  Als Tagesordnung schlage ich vor:

1- Berichte über vergangene Aktivitäten

  1. Drohende Abschiebungen wegen Dublin III-VO  – Konsequenzen für die konkrete Arbeit
  2. „Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge“ (Veranstaltung, Öffentlichkeits-Arbeit, …)
  3. Organisation „Cafe International“
  4. Ohne Moos nix los: Vereinsgründung

Weitere Vorschläge zur Tagesordnung können gern eingebracht werden. Gäste sind wie immer willkommen.

Herzliche Grüße, Angelika (Tel, 06241 499 01 20)

 

Presse-Information

Kann ich in Deutschland bleiben ?

„Ich war 17 Jahre alt, als mich die Taliban in Afghanistan zwangsrekrutieren wollten. Ich weigerte mich, obwohl mich die Terroristen töten wollten. Meine Familie trieb das Geld für meine Flucht auf. Zu Fuß, per Auto, Bus, Boot – oft unter  Lebensgefahr – erreichte ich nach mehr als 5000 Kilometer Europa. Beim Überqueren der Grenze nach Bulgarien wurde ich festgenommen, geschlagen und 2 Wochen ins Gefängnis gesperrt. Dann flüchtete ich weiter nach Ungarn. Die Grenzpolizisten hetzten Hunde auf mich und nahmen mir mit Gewalt die Fingerabdrücke ab. Ich floh weiter nach Deutschland und stellte einen Asylantrag. Ich habe Angst, dass ich wegen der Dublin-Verordnung nach Bulgarien zurück muss und von dort nach Afghanistan abgeschoben werde.“

Nach dieser Schilderung bat der jetzt 18jährige afghanische Flüchtling Sahil bei einer Informationsveranstaltung vom „Helfer-und Unterstützer Kreis Asyl Worms“ zum Asylverfahren in Deutschland um Unterstützung. Ihn bewegt die gleiche Frage wie die anderen 46 Afghanen, die in den Gemeindesaal der Dreifaltigkeitskirche gekommen waren: „Kann ich in Deutschland bleiben, nachdem ich am 10. August per Bus mit anderen Flüchtlingen zu einer Außenstelle des BAMF gebracht wurde und meinen Asylantrag stellen konnte ? Was tun, wenn ich in ein anderes europäisches Land abgeschoben werden soll ?“

Die ehrenamtliche Initiative „HuUK Asyl Worms“ stellt sich – in Kooperation mit Rechtsanwälten – seit mehr als zwei Jahren –  auch den existenziellen Fragen nach dem Bleiberecht.

Für die 200 syrischen Flüchtlinge, die ebenfalls in den nächsten Wochen in Bussen zur Asylantragstellung fahren, werden deshalb 2 Informationsabende in deutsch/arabisch angeboten:

Am 17. August, 19.30 Uhr und am 24. August, 19.30 Uhr

im Gemeindesaal der Dreifaltigkeitsgemeinde, Adenauer-Ring 3 / Worms

 

Nachfragen: jeden Montag und Donnerstag, 16 Uhr bis 19 Uhr, jeden Mittwoch, 17 Uhr bis 19 Uhr im Cafe International, Kriemhildenstraße 6 / Worms

Weitere Informationen: www.asylworms.de, https://www.facebook.com/asylworms/

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