PRO ASYL zur Wiedereinführung der Grenzkontrollen

Presseerklärung, 14.09.2015

Die Wiedereinführung der Grenzkontrollen durch die Bundesregierung erachtet PRO ASYL als Missbrauch von hilfsbedürftigen Flüchtlingen zur Durchsetzung politischer Interessen.

„Die Flüchtlinge werden von Deutschland behandelt wie die Bauern auf dem Schachfeld der Mächtigen“, sagt Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. Weiterlesen

Einladung zum monatlichen Treffen für Do. 17. Sept. 2015 19:00 Café International

Hallo und guten Morgen,

gerne lade ich zum monatlichen Treffen unseres Helfer- und Unterstützerkreises Asyl Worms am nächsten Donnerstag,  den 17. September 19:00 bis 21:00 in den Räumen des Café International ein.

Tagesordnungspunkte können bitte bei mir eingereicht werden.
Ich werde Angelika vertreten, die mit Rolf in den Ferien weilt.

Es gibt einige Veranstaltungen, Aktivitäten, neue MitmacherInnen und – wie immer – Ideen, die wir besprechen bzw. zu Wort kommen lassen werden.

Bitte weitersagen und kommen.

Frohes Schaffen – Christian

Bildung ist ein Menschenrecht! – Micro-Kredite zur Belegung von Deutschkursen

Worms. – Der „Helfer-und Unterstützerkreis Asyl Worms“ betrachtet das Erlernen der deutschen Sprache als Menschenrecht, als Schlüssel zur Integration von Flüchtlingen und als unabdingbare Voraussetzung für den Einstieg in eine Ausbildung oder ein Arbeitsverhältnis.   Wartezeit nutzen: Deutsch lernen! In … Weiterlesen

Sie sind herzlich eingeladen zum Treffen unserer Initiative am 20. August 2015 im Café International

Liebe Besucher dieser Webseite,

nach einigen Rückmeldungen zur Tagesordnung möchte ich nun herzlich zum nächsten Treffen unserer Initiative am Donnerstag 20. August, 19 Uhr im Cafe international einladen.
Kriemhildenstrasse 6 , Worms.

Nach Berichten über vergangene Aktivitäten (u.a. Ausstellung, Frauentreff, Künstler-Treff) stehen folgende Fragen an:

 

Sie sehen: trotz Sommerpause gibt es viel zu tun ! Wir hoffen deshalb auch auf Ihre Hilfe sowie die Unterstützung durch befreundete Flüchtlinge und Initiativen / Organisationen!

Herzlichen Gruß, Angelika (Tel. 06241 499 01 20)

Wir sind Viele: Für das Recht zu kommen und zu bleiben

Mehr als 150 Initiativen und Einzelpersonen aus der zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Flüchtlingsarbeit unterstützen den dringenden Appell „Wir sind Viele: Für das Recht zu kommen und zu bleiben.“

Der Landesbischof der Nordkirche, die Bischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, der Präsident der Diakonie Deutschland, Pro Asyl e.V., der Jesuitenflüchtlingsdienst, die Amadeu Antonio Stiftung sowie mehr als 150 Initiativen und Einzelpersonen aus der zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Flüchtlingsarbeit unterstützen den dringenden Appell „Wir sind Viele: Für das Recht zu kommen und zu bleiben“, der zu Beginn des Evangelischen Kirchentags in Stuttgart von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus veröffentlicht wird.

Wir sind Viele: Für das Recht zu kommen und zu bleiben

Flüchtlinge, denen es allen Hindernissen und der tödlichen Falle Mittelmeer zum Trotz gelingt, in Deutschland Asyl zu beantragen, suchen bei uns Schutz vor Krieg, Vertreibung, Folter und Hunger und erhoffen sich ein menschenwürdiges Leben. Doch anstelle von offenen Armen und Hilfe erleben viele Flüchtlinge in Deutschland rassistische Stimmungsmache, Massenunterkünfte in Turnhallen, Aufmärsche von Neonazis, bis hin zu offener Gewalt. In dieser bedrohlichen „Nein zum Heim“ und „Grenzen zu“-Stimmung ist unser JA zum Recht der Flüchtlinge, zu kommen, zu bleiben und geschützt zu sein, bislang zu leise und zu wenig sichtbar. Das wollen und müssen wir ändern.
Denn wir als Gläubige unterschiedlicher Religionen sind davon überzeugt, dass alle Menschen vor Gott gleich sind. Als Humanistinnen und Humanisten glauben wir, dass alle Menschen gleiche Rechte haben. Und als Menschen ist es für uns selbstverständlich, andere Menschen bei uns willkommen zu heißen. Deshalb stellen wir uns sowohl denjenigen entgegen, die lautstark „Nein zum Heim“ brüllen als auch denjenigen, die bürokratisch die Hilfe verweigern.
Wir sind Viele, die Geflüchtete ehrenamtlich zu Behörden und Ämtern begleiten. Wir sind viele, die in unserer Freizeit Deutschkurse anbieten, Kleidung und Spenden sammeln, Kinderbetreuung und Musik- und Sportkurse organisieren. Wir sind viele, die mit Geflüchteten in Wohngemeinschaften, Gästezimmern, Hausprojekten und Gartenlauben zusammen leben. Wir sind viele, die Geflüchtete im Kirchen- und Gemeindeasyl vor Abschiebungen schützen. Wir sind viele, die sich Neonazi-Aufmärschen vor Flüchtlingsunterkünften entgegenstellen. Wir sind viele, die eine Bürgschaft für Geflüchtete übernehmen. Wir sind viele, die gegen Pegida-und HoGeSa-Aufmärsche auf die Straße gehen. Wir sind viele, die Geflüchtete in Abschiebegefängnissen besuchen. Wir sind viele, die Telefonketten einrichten, um Geflüchteten bei Bedrohungen und Gewalt zur Seite zu stehen. Wir sind viele, die in Bürgerversammlungen nicht schweigen, wenn Rassisten hetzen.
Gegen die Normalität rassistischer Hetze und Bedrohungen setzen wir unsere Vorstellungen einer offenen Gesellschaft und eines vielfältigen Zusammenlebens aller, die hier leben:

WIR schützen und unterstützen Flüchtlinge.

Wir fordern eine humanitär ausgerichtete Flüchtlingspolitik, dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten anstelle von Sammelunterkünften und umfassende Hilfsangebote!

Wir unterstützen in unseren unterschiedlichen Funktionen und Institutionen das Engagement aller, die sich vor Ort für Geflüchtete einsetzen!

Wir bitten alle Gemeinden und Initiativen nicht nachzulassen und sich stärken zu lassen von der Perspektive:
WIR SIND VIELE!
WIR LEBEN SOLIDARITÄT UND WILLKOMMENSKULTUR.
MIT EUCH UND IHNEN!

http://www.asf-ev.de/de/zeichen-setzen/flucht-und-migration/wir-sind-viele.html

Was tun damit’s nicht brennt?

Donnerstag, 3. Dezember um 19:00 Uhr
Jugendherberge Worms, Dechaneigasse 1

Diskussionsveranstaltung „Was tun, damit’s nicht brennt“ mit Andreas Belz (BAG Kirche und Rechtsradikalismus) und Marianne Speck (Respekt: Menschen e.V.).

Die Zahl der Anschläge auf bestehende oder geplante Flüchtlingsunterkünfte ist dramatisch gestiegen: Fast täglich wird ein neues Attentat gemeldet. Gleichzeitig werden wenige Fälle aufgeklärt.
Unterstützer*innen von Flüchtlingen, Engagierte gegen rechtsradikale Organisationen geraten zunehmend in das Visier von Brandstifter.

Was tun damit's nicht brennt ?Nach Kurzreferaten von Marianne Speck (Respekt: Menschen e.V.) und Andreas Belz (Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus) wollen wir Formen der Vernetzung und konkrete Handlungsschritte festlegen.

Alle demokratischen Initativen, Organisationen, Parteien, Einzelpersonen, die gegen Rassismus eintreten und Flüchtlngen zur Seite stehen sind herzlich eingeladen.

Der DBG lädt ebenfalls ein zum Vernetzungstreffen für Flüchtlinge in Worms.

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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören von der Veranstaltung auszuschließen.